Sternenkinder Homburg

Presse

Saarbrücker Zeitung 30.11.2012 "Mit der eigenen Trauer in einer Parallelwelt"

Saarbrücker Zeitung 19.10.2012 "Wenn Geburt und Tod zusammenfallen: Für immer in unseren Herzen"

Saarbrücker Zeitung 24.11.2011 "Den Verlust ernst nehmen"

Saarbrücker Zeitung 6.8.2011 "Wenn die Zeit nicht alle Wunden heilt"

Saarbrücker Zeitung 25.11.2010 "Wenn Dein Kind stirbt, ist alles falsch"

Rheinpfalz 18.11.2009 "Die Trauer zulassen"

Saarbrücker Zeitung 14.11.2009 "Der Trauer einen Rahmen geben"

UKS-Report 2009 "Sternenkinder:getragen in Liebe und Erinnerung"

Saarbrücker Zeitung 22.11.2008 "Ein friedvoller Abschluss des Schrecklichen"

Rheinpfalz vom 7.1.2008 "Gemeinsam um Sternenkinder trauern"

Saarbrücker Zeitung 7.12.2007 "Wenn ein Alptraum wahr wird"

 

Berichtigungen zum Artikel „Gemeinsam um Sternenkinder trauern“ Rheinpfalz 7.1.2008

Das wichtigste:

1.

Das Gräberfeld auf dem Homburger Hauptfriedhofist für fehlgeborene Kinder gedacht – das sind Kinder, die nicht-bestattungspflichtig sind. Im Saarland sowie in Rheinland-Pfalz bedeutetdies, dass auf diesem Gräberfeld tot geborene Kinder unter 500 g bestattet werden können – auch Kinder aus Schwangerschaftsabbrüchen. Für letztere wurde im Saarländischen Bestattungsrecht eine Sonderegelung eingebaut – totgeborene Kinder aus Abbrüchen sind auf Wunsch der Eltern bis zu einem Geburtsgewicht von 1000g nicht bestattungspflichtig. In beiden Bundesländern ist es so, dass fehlgeborene Kinder auf Wunsch eines/beider Eltern bestattet werden dürfen.

Auf dem Homburger Gräberfeld dürfen keine lebend geborenen Kinder bestattet werden und auch keine totgeborenen Kinder über 500g (medizinisch als „Totgeburt“ bezeichnet)! Denn diese fallen unter die Bestattungspflicht! Dies bedeutet, dass sich die Eltern um eine individuelle Bestattung kümmern müssen, mit Bestatter, Grab, etc.

Jedes Bundesland hat eigene Bestattungsgesetze, die sich in mehreren Punkten unterscheiden können - die Bestattungspflicht abhängig von der Körpergröße 35cm ist mittlerweile veraltet. Meist gibt es eine 500 bzw. 1000g Grenze zur Bestattungspflicht. Näheres darüber nachlesen können Sie unter dem Menüpunkt Bestattung/Bestattungsrecht der Länder.

2.

Fr Reske schreibt:“ „Natürlich wird unsere Tochter immer einTeil unseres Lebens sein, jedoch ist eine professionelle Trauerarbeit, sei es mit Hilfe eines Gesprächskreises oder mit Unterstützung von Psychologen unabdingbar, um mit der eigenen Trauer auch langfristig angemessen umgehen zu können“, ...“

Das hört sich so an, als wäre ich versiert in „professioneller“ Trauerarbeit – bin ich aber leider nicht, ich bin einfach nur betroffene Mutter, die sich ein bisschen was angelesen hat.

3.

Ein totes Kind darf kirchenrechtlich nicht getauft werden (eine Taufe darf nur an lebenden Kinder durchgeführt werden), sehr wohl aber gesegnet werden. Die Klinikseelsorger in Homburg tun dies auf Wunsch der Eltern im Krankenhaus, man kann aber auch seinen Gemeindepfarrer fragen.

4.

Ich bin biologisch-technische Assistentin, nicht medizinisch-technische. Das ist mir aber wurscht, das braucht nicht geändert zu werden.

Anika Müller