Sternenkinder Homburg

Bewältigungshilfen

Was kann mir helfen mit dem Schmerz und der Trauer um mein Kind umzugehen?

Was kann ich selbst für mich tun?

Brauche ich überhaupt Hilfe von außen?


Das hat uns, den Eltern des Gesprächskreises Sternenkinder, geholfen:


Grab:

Grabbeigaben machen

Grab besuchen

Grab gestalten

 

Erinnerungen:

Kerze anzünden (Man kann sich auch eine Kerze segnen lassen!)

Gedenkecke einrichten

Gedenkgottesdienste besuchen, Worldwide Candle Lighting mitmachen

Bilder vom Kind aufstellen (sehr schön sind auch von Fotos abgezeichnete Bleistift-Bilder!)

Erinnerungsalben ausfüllen (z.B. Klara Lenzen „Tief im Herzen“, Heike Wolter drei verschiedene – alle bei amazon.de erhältlich – s. Links)

Homepage fürs Kind gestalten


Reden:

Gesprächskreise besuchen

Internetforen (schmetterlingskinder.de, sternenkinder.de, stillgeburt.de)

Kind beim Namen nennen

Geschwister in die Trauer miteinbeziehen – offen damit umgehen!

Wenn wir auf unsre Kinder angesprochen werden

Briefe mit anderen betroffenen Frauen schreiben (Kontaktadressen über Initiative Regenbogen)

 

Kreatives:

Geburtsbericht schreiben

Trauer-Tagebuch führen

Kerzen basteln

Bilder vom Erlebten malen (es geht nicht um Kunst dabei – jeder kann das!)

 

Lesen:

unsere Favoriten der Trauerliteratur:

Gute Hoffnung, jähes Ende (Hannah Lothrop)

Nur ein Hauch von Leben (Barbara Künzer-Riebel und Gottfried Lutz)

Begegnungen mit verstorbenen Kindern (Cherie Sutherland)

Trost aus dem Jenseits (Bill Guggenheim u.a.)

Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)

Tilly. Eine Erzählung (Frank E. Peretti)

Meine Schwester ist ein Engel (Ulf Stark und Anna Höglund)

 

Gut für Körper und Seele:

Meditationen

Entspannungsübungen, Yoga

Nordic Walking (gegen Depressionen sehr wirksam!)

Spazieren gehen

Rückbildungskurse spez. für trauernde Eltern besuchen (Hebamme fragen)

Familienaufstellungen

Etwas tun für Kinder wie unser und Eltern wie uns! Infos siehe Rubrik Etwas tun!

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Wann sollte ich mir professionelle Hilfe suchen?

Die Trauer um ihr totes Kind kann die Eltern an den Rand dessen bringen, was sie noch alleine bewältigen können. Vielleicht lag schon eine depressive Vorerkrankung vor oder es gibt weitere schwere Probleme im familiären Umfeld oder die Eltern sind durch den Tod des Kindes traumatisiert worden.

Wenn ihr an euch merkt "Das schaffe ich nicht mehr alleine", ist es vernünftig, sich professionelle Hilfe zu suchen!

In der Rubrik Professionelle Hilfe könnt ihr nachlesen, welche ausgebildeten Helfer es gibt und wie man diese Hilfe bekommt.